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Marken

Audioquest

AudioQuest - wenn Berufung zum Beruf und damit zu einer Marke wird

Audioquestwurde weniger gegründet, als dass es sich entwickelte.

Als Bill Low 1980 AudioQuest erschuf, war dies nur eine kleine Veränderung seiner Audio-Aktivitäten, die er 1972 begonnen hatte. Während seiner High-School- und College-Zeiten hatte er sich immer um das bestmögliche Audiosystem für sich privat und andere bemüht.
Er hatte Dutzende Heathkit- und Dynakit-Verstärker, -Vorverstärker und -Tuner für seine Klassenkameraden zusammengebaut. Jede 10 oder 15 Dollar, die er mit dem Zusammenbau von Bausätzen verdiente, investierte er in Schallplatten oder in ein besseres Teil für sein Equipment.

Während seiner Collegezeit in Oregon kam Bill auf die Idee, den anderen Studenten die Audio-Komponenten lieber gleich zu verkaufen, anstatt nur Empfehlungen auszusprechen. Sein kleines, nur auf Zuruf operierendes Geschäft entwickelte sich vom Verkauf von BSR-Plattenspielern und Hitachi-Receivern 1972 zu Linn Sondek, Radford, Celestion und Yamaha (als erster Händler im Nordwesten der USA) 1974. 1975 war sein kleiner Laden der größte Linn-Sondek-Händler in den USA.

1976, das College hatte er längst abgeschlossen, wurde der Drang, nach Kalifornien zu ziehen, unwiderstehlich. Das Einzelhandelsgeschäft wurde einem Freund Übergeben, und Bill selbst etablierte sich als Vertreter in Nordkalifornien, einem besonders konservativen Markt. Der Lieblingsspruch vieler Händler lautete: “Wenn ich es jetzt noch nicht führe, dann offensichtlich deshalb, weil ich es nicht brauche.” Es war schwierig, eine Chance zu bekommen, das hervorragende Equipment, das er vertrieb, überhaupt nur vorzuführen, darunter Decca, Audionics, Koss Electrostatic, AEA, Dunlap Clarke, Celestion und andere.

Während seiner Besuche in Südkalifornien stellte Bill fest, dass diese beiden Märkte sehr unterschiedlich waren. Die Standardantwort der südlichen Händler lautete: “Klar, bring es vorbei und lass es uns anhören.” Also zog Bill 1977 Richtung Süden um. Unglücklicherweise funktionierte die Kombination von aufgeschlossenen Händlern mit exzellentem Equipment (Cizek, Decca, RAM, Koss Electrostatic, RH Labs, PSE, Ariston, Armstrong, Rogers, Chartwell) immer noch nicht. Der springende Punkt war (und ist immer noch): Bill ist schlicht kein guter Verkäufer. Er wurde nie ein professioneller Vertreter; er lernte nie, die Produkte anderer Leute an den Mann zu bringen.

Nach sechs Jahren im Audio-Business – als Inhaber eines Einzelhandelsgeschäftes und als Vertreter – startete Bill von seinem Wohnzimmer in Santa Monica aus erneut ein “Geschäft auf Zuruf” . Dieses Mal traf Bill eine kleine, aber sehr wichtige Entscheidung: Er beschloss, individuell gefertigte Audiokabel für sein Geschäft zu produzieren.

Audiokabel wurden 1976 in den USA zum Thema, als Polk Audio unter dem Namen Cobra Cable ein Kabel aus Japan einführte. Dieses Litzenkabel mit hoher Kapazität und niedriger Induktivität trieb manchen Verstärker in die Selbstzerstörung; die meisten Anlagen klangen damit jedoch besser. Bis 1978 hatten Polk, Bob Fulton und Jonas Miller Sound Audiokabel zu einem wichtigen Thema für alle gemacht, die führend im Audiobereich waren.

Seit den 1960er wusste Bill die Vorteile besserer Kabel zu schätzen. 1977 kaufte er eine Rolle des AWG-12-Lampenkabels, das Noel Lee (zukünftig “Head Monster”) an seine Händler in Nordkalifornien verkaufte (Bill und Noel vertraten sich gegenseitig im jeweils anderen Gebiet in Kalifornien). 1978 kooperierte Bill mit einem kleinen Einzelhändler bei der Bestellung eines speziell angefertigen verdrillten Lautspecher-Litzenkabels. In gewisser Weise ist Bill die Erinnerung an dieses Kabel, welches er als das “Originalrezept” bezeichnet, peinlich: Es hatte 435 Litzen pro Leiter und bestand aus nicht sehr gutem Kupfer. Wie auch immer, als Ausgangspunkt war es sehr gut geeignet. Es übertraf das Fulton-Gold-Kabel, das zu der Zeit als führend galt, um Längen. Es war spiralförmig angeordnet und hatte keinerlei elektrischen Kontakt zwischen den blanken Leitern.

Während der nächsten zwei Jahre produzierte Bill sein Kabel und ein zweites, kleineres Modell mit der Intention, sie in seinem kleinen Laden zu verkaufen. Doch auch andere Händler in der Gegend um Los Angeles begannen, dieses Kabel von Bill zu kaufen. Es wurde sogar in Japan vertrieben. 1980 stellte Bill fest, dass es an der Zeit war, Kabel herzustellen, um sie an andere Händler zu verkaufen. Er gründete AudioQuest.

Die Entwicklung von AudioQuest-Kabeln fand während der gesamten Existenz des Unternehmens statt, auch wenn einige der wichtigsten grundlegenden Designkriterien recht früh festgelegt wurden. Diese grundlegenden Prioritäten entstanden nicht aus abstraktem Theoretisieren, sondern als Ergebnis empirischer Experimente.

Welche Bedeutung die Beziehungen mehrerer Leiter zueinander beispielsweise haben, eine der Grundlagen des AudioQuest-Kabeldesigns, wurde dank eines verunglückten Experiments entdeckt. 1980 fragte ein Subwooferhersteller bei Bill nach einem schwereren Kabel, das er für seinen SubWoofer verwenden konnte. Er schlug vor, vier anstatt der bisherigen zwei Leiter spiralförmig umeinander laufen zu lassen, um so die Querschnittsfläche zu vergrößern. Bill produzierte dieses Kabel … und hörte genau hin. Die Wiedergabe war viel besser, als er erwartet hatte, und Bill stellte fest, dass diese Vier-Leiter-Geometrie signifikant besser funktionierte als dieselben vier Leiter in zwei verdrillten Paaren. Weitere Experimente förderten die Vorteile anderer Variationen zutage. Im Herbst 1980 setzte Bill neue Standards mit einem Sechs-Leiter-Kabel, das als LiveWire Litz Green bekannt wurde. Heute kommen in fast jedem AQ-Lautsprecherkabel vier oder mehr Leiter in optimierter Anordnung zum Einsatz.

Ungefähr zur selben Zeit hatte Bill ein seltsames, aber lehrreiches Erlebnis, als ein Lautsprecher Hersteller ihn zu einer Vorführung einlud. Der Hersteller verwendete ein drei Meter langes Marken-Audiokabel. Bill schloss ein acht Meter langes Kabel seines “Originalrezepts” an – und alle waren sehr beeindruckt vom deutlich besseren Klang. Um einen noch größeren Eindruck zu machen, holte Bill aus seinem Auto ein drei Meter langes Exemplar seines Kabels. Mit dem Wissen, dass bei Lautsprecherkabeln “je kürzer, desto besser” gilt, konnte er mit Recht eine noch bessere Darbietung erwarten.

Zur Überraschung aller Anwesenden klang das Drei-Meter-Kabel nicht so gut wie das acht Meter lange Kabel (aber immer noch besser als die andere Marke). Die beiden AudioQuest-Kabel hatten exakt den gleichen Aufbau und beide hatten dieselbe klare PVC-Ummantelung in gleicher Stärke. Der einzige Unterschied bestand in der Härte des PVCs. Das neuere, drei Meter lange Kabel hatte eine weichere Ummantelung, um “benutzerfreundlicher” zu sein. Dieses unbeabsichtigte Experiment bewies die Bedeutung von mechanischer Stabilität – ab sofort eine Priorität in jedem danach entwickelten AudioQuest-Kabel.

Ende 1980 verkaufte AudioQuest in 42 Verkaufsstellen in Südkalifornien und an einen Händler in Denver. Im Januar 1981 stellte AudioQuest das erste Mal auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas aus. Einen Monat später verkaufte AudioQuest nach Europa, Asien und in den größten Teil der USA.

Während der folgenden 20 Jahre verfeinerte Bill sein Verständnis der Mechanismen, die Verzerrungen im Kabel verursachen, weiter. Es fand eine logische und rationale Entwicklung statt, die zur heutigen, extrem stimmigen Linie von Audio-, Video- und Digitalkabeln führte. 1987 veröffentlichte Bill sein erstes Paper mit dem Titel “Cable Design; Theory versus Empirical Reality” (“Kabeldesign; Theorie versus empirische Realität”). Obwohl seit dieser Zeit jedes Kabel in der AQ-Linie weiter verbessert wurde, sind die grundlegenden Prioritäten, die Bill 1987 festlegte, die gleichen geblieben. Seine Fähigkeiten, diese Prioritäten umzusetzen, haben sich ebenfalls weiterentwickelt und werden dies sicherlich auch weiterhin tun.

1987 begann Bill außerdem damit, 75-Ohm-Video- und Digitalkabel zu entwickeln und zu produzieren. Dabei handelte es sich nicht um abgewandelte Audiokabel, sondern um eigenständige Entwicklungen, die auf denselben fundamentalen Prinzipien niedriger Verzerrungen basieren wie die Audiokabel, welche aber die unterschiedlichen Anforderungen für breitbandige Anwendungen berücksichtigen. Über die Jahre wuchs die Video- und Digitalkabel-Range um komplette Linien mit “S”, “Komponenten” und RGB Videokabeln, ebenso wie um Kabel, die für die Übertragung sehr empfindlicher Signale wie die von einer Satellitenschüssel für HDTV über lange Strecken. 1999 wurde diese ganze Kabelfamilie in die Marke CinemaQuest eingegliedert. Auch wenn ein Bild allein nicht so effektiv emotionale Reaktionen hervorruft wie Audio, half die Möglichkeit, ein emotionsloses Video-Testmuster einzusetzen dabei, Videowiedergabe objektiv zu bewerten, das AudioQuest-/CinemaQuest-Heimkinogeschöft nach vorn zu bringen und sehr erfolgreich zu machen.

AudioQuest ist seit Jahren der größte Kabellieferant für den spezialisierten High-End-Markt. AudioQuest wird in einigen Hundert Verkaufsstellen in den USA und in mehr als sechzig Ländern verkauft. Bill ist besonders zufrieden damit, dass der Erfolg trotz seiner Forderung, das Fundament des Unternehmens und das Fundament des AudioQuest-Marketings müsse stets ausschließlich aus der Leistung des Produkts bestehen, möglich war. Viele, die in der Audiowelt tätig sind, haben gelernt, dass es nicht immer ratsam ist, die Produkte, die sie verkaufen, anzuhören … sie könnten Dinge erfahren, die sie nicht wissen wollen. Bill hat von Anfang an die Chance darin gesehen, die Existenz von AudioQuest auf der Leistung der Produkte aufzubauen. Für Bill ist dies der einzig mögliche Weg, ein Geschäft zu betreiben und der einzig akzeptable Weg, seine Leidenschaft für Musik (und alles andere Hochwertige) mit der Notwendigkeit zu vereinen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

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